Die Iser-Magistrale für Wanderungen

Černá jezírka (Schwarze Seen)

Zusammen mit dem Moor Lauer (Na Čihadle) gehören die Schwarzen Seen zu den geheimnisvollsten Mooren des Isergebirges. Heute ist dieser entlegene Ort ein Naturreservat mit über 138 Hektar; es setzt sich aus vielen Kamm-Mooren zusammen – die Schwarzen Seen selbst, Tetřeví louka, Malá und Velká Krásná louka. Das Moor ist trotz der starken Verwüstung der umliegenden Wälder sehr malerisch und vermittelt inmitten von vertrockneten Fichten einen verträumten Eindruck. Hier gibt es nordische Pflanzen (z.B. die Torf-Blasenbinse) und die Umgebung der dunklen Moorteiche ist dicht mit Krummholzkiefern bewachsen.

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Bilder aus der Galerie Černá jezírka
Bilder aus der Galerie Černá jezírka
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Die Schwarzen Seen wurden wegen ihrer einmaligen Atmosphäre von Malern aufgesucht, z. B. von Wenzel Franz Jäger. Die stehenden Gewässer haben bei den Bergbewohnern den Ruf, gespenstische Orte zu sein und sind angeblich unergründlich tief. Mit den Mooren sind auch grausige Legenden über Isergebirgs-Freischützen verbunden. Gerade hierher, an diesen Ort sollte mal der Henkermeister den Schädel verzaubern, der den Schwarzen Magier Tapper von Groß Iser erschrecken. Der Henker hat diesen Schädel und einen Krug hierher gebracht; dem Krug hat er den Boden abgeschlagen und dem Schädel hat er befohlen, mit selbigem das ganze Wasser abzuschöpfen. Der Schädel begann zwar mit der Arbeit, aber es nutzte ihm nichts – das Wasser floss aus dem bodenlosen Krug immer wieder zurück in das Moor.