Die Iser-Magistrale für Wanderungen

Karlstal (Orle)

Das heutige Einsiedlerdorf Karlsthal (Orle) entstand um die Glashütten, die in den Jahren 1754 – 1888 in Betrieb waren. Diese Glashütten waren vor allem für ihre Briefbeschwerer bekannt, in die gläserne Blüten gegossen wurden. Karlsthal war die erste Siedlung auf dem damals preußischen Boden, seit 1901 gingen auch Wanderer aus Böhmen durch den Ort. Sie benutzten den Weg, der auf der neuen Betonbrücke in engem Bogen über die Iser führte. Der Weg wurde nach dem Zweiten Weltkrieg geschlossen und eine Wanderverbindung zwischen Klein Iser und Karlsthal wurde unmöglich.

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Bilder aus der Galerie Karlstal (Orle)
Bilder aus der Galerie Karlstal (Orle)
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Karlsthal war nach dem Zweiten Weltkrieg ein Einsiedlerort, der eng mit der polnischen Grenzsicherung verbunden war, damit war der Tourismus bis praktisch in die achtziger Jahre des 20. Jahrhunderts hinein nicht mehr möglich. Aus dem ursprünglichen Karlsthal ist in historischer Form nur noch das steinerne Forsthaus mit Keramik-Verzierungen in der Fassade erhalten geblieben – die bis heute ganzjährig geöffnete Herberge Schronisko Orle mit dem kleinem Glashüttenmuseum über die Geschichte der Gemeinde. Außer dem Forsthaus befinden sich in Karlsthal noch zwei Militärobjekte, die in den angespannten Jahren 1935 – 1938 errichtet wurden. Bis heute ist links vor dem Forsthaus die Stelle des Gebäudes der alten Glashütte sichtbar.