Die Iser-Magistrale für Wanderungen

Bílá kuchynì (Weiße Küche)

Eine unter Touristen und Skiläufern sehr bekannte Kreuzung von Wanderwegen mit einem Wartehäuschen unter dem Olivenberg (Olivetská hora). Der besondere Name ist bisher noch nicht überzeugend erklärt worden, erinnert aber wohl an die provisorischen Küchen der Waldarbeiter bei der Saisonarbeit. Die Weiße Küche ist irgendwie eine gedachte Scheide zwischen der Welt der Isergebirgsfelsen und Buchenwälder und den ausgedehnten Hügeln und dem Fichtenbewuchs im zentralen Gebirgsteil. In nordöstlicher Richtung stürzt buchstäblich eine der romantischsten Isergebirgsschluchten – das Tal Kleinstolpich - auf die Friedländer Seite hinab. Durch dieses Tal führt einer der Pilgerwege, auf dem die Prozessionen zur Haindorfer Muttergottes pilgerten – und der Neue Pilgerweg, der eben an der Weißen Küche beginnt durch die felsige, mit Buchen bewachsenen Felsen des Kleinen Stolpich abzusteigen. In einige Felsen wurden Vorsprünge für Heiligenbilder eingemeißelt. Der nahe gelegene Olivenberg (885 m) ist wegen seines rauen, fast nördlichen Aussehens bekannt. An diesem Felsen auf dem Berggipfel entstand die berühmte Trampersiedlung Island, die 1959 von dem ebenso berühmten Käpt’n Kid gegründet wurde.

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